Stimm-Psychotherapie


Eine Erweiterung der Körperpsychotherapie ist die Stimm-Psychotherapie oder auch "vokale Psychotherapie". Mit unserer Stimme - die hörbare Essenz unserer Persönlichkeit - drücken wir unser Innerstes aus, gestalten Beziehungen, grenzen uns ab, teilen unsere Bedürfnisse mit, schwingen uns auf Andere ein etc.. Aufgrund von z. B. Erziehung und kulturellen Einflüssen kann die Stimme im Laufe der Zeit in ihrer Spontanität und Vitalität verflachen, gleichsam sind es auch vitale und spontane Aspekte unserer Persönlichkeit, die wir über unseren stimmlichen Ausdruck blockieren. Mit der Stimme zu arbeiten, kann also bedeuten, verschüttete lebendige Anteile ins uns wiederzuentdecken und die Möglichkeit zu haben, in einem geschützten und wertschätzenden Raum neue Stimmerfahrungen zu gestalten, die unsere Persönlichkeit reichhaltiger machen

 

Auf der anderen Seite kann der Einsatz der Stimme an sich bereits wohltuend sein und sich heilsam auf den gesamten Organismus auswirken, wie es auch viele wissenschaftliche Studien belegen. Die Einsatzmöglichkeiten der Stimme sind dabei vielfältig: von einfachen Lautäußerungen (wie Seufzen, Gähnen, Brummen), über Tönen (= Singen von Vokalen auf einem Ton), Gesang und Improvisation mit und ohne Sprache. Anders als in der Stimmtherapie, in der am Stimmklang und an der Stimmbelastbarkeit gearbeitet wird, geht es in der Stimm-Psychotherapie oder auch "vokalen Psychotherapie" um die innerpsychische Erfahrung, die sich durch den Gebrauch der Stimme entfaltet (wobei sich natürlich im Verlauf auch günstige Entwicklungen im Stimmklang einstellen können).

 

Sie entscheiden im Rahmen der Körperpsychotherapie ob, wie  und wann Sie Ihre Stimme einsetzen möchten. Ich begleite Sie feinfühlig und stützend. Nach den Stimmeinheiten werden die dabei entstanden Gefühle, Empfindungen und Gedanken reflektiert und in den psychotherapeutischen Prozess eingeordnet.

 

Bei Fragen zur Stimm-Psychotherapie und zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie mich gerne.