Stottertherapie


Wenn das Sprechen aus der Balance gekommen ist, kann sich das in Form von Stottern zeigen. Stottern ist als Redeflussstörung klassifiziert. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass bereits vor dem eigentlichen Sprechen eine Dysbalance im Bewegungs- und Atemfluss vorliegt. Der Einbezug des Körpers als Grundlage für ein  "In-Fluss-Kommen" des Atems und des Sprechens ist essentiell für eine nachhaltige Verbesserung des Redeflusses.

 

Als Psychologin verstehe ich Stottern als eine Störung, die in kommunikativ-interaktionellen Kontexten auftritt (die meisten Menschen mit Stottersymptomatik stottern nicht, wenn sie alleine sind) und mit bestimmten Gedankenmustern einhergeht. Ich sehe es deshalb in der Stottertherapie als meine Aufgabe, gemeinsam mit dem Patienten die äußeren und inneren Faktoren (z. B. Gedanken, Befürchtungen), die das Stottern begünstigen oder aufrecht erhalten, zu identifizieren und zu bearbeiten. Als besonders hilfreich für Patienten erlebe ich, das primäre Ziel, das Stottern nicht nur "weg kriegen" zu wollen, sondern wieder Freude am Sprechen zu entwickeln und die eigene Sprechsicherheit zu fördern.

 

Von meinem Angebot profitieren Jugendliche und Erwachsene.

 

Bei Vorliegen einer ärztlichen Verordnung werden die Kosten für die Stottertherapie von den gesetzlichen  (und in den meisten Fällen auch von den privaten) Krankenkassen übernommen. Eine Verordnung kann z. B. von einem HNO-Arzt, Phoniater, Zahnarzt oder Ihrem Hausarzt ausgestellt werden.