Körperpsychotherapie


Unter Körperpsychotherapie versteht man eine Reihe von Verfahren, anhand welcher mit den Mitteln der Psyche und den Mitteln des Körpers (Geuter, 2015) psychische und psychosomatische Problemen behandelt werden.  Die von mir angebotene Körperpsychotherapie nutzt auf der körperlichen Seite vorwiegend die achtsame Wahrnehmung des Körpers und die Wahrnehmung und Entfaltung des Atems, Qi Gong Übungen, sowie - wenn gewünscht - den Einsatz der Stimme. Diese Methoden sind in ein integratives psychotherapeutisches Behandlungskonzept eingebettet, das verhaltenstherapeutische und tiefenpsychologische Aspekte vereint.

 

Dass unser Körper und unsere Psyche eine Einheit bilden, zeigt sich u. A. in unserer alltäglichen "psychosomatischen" Sprache: es ist die Angst, die einem im Nacken sitzt, man lässt den Kopf hängen, einem platzt der Kragen, oder einem stockt der Atem. Über den Körper können wir ganz direkt und unmittelbar Informationen über uns selbt erlangen, die über das gesprochene Wort häufig schwer zugänglich sind. Gleichzeitig kann unser Körper und unser Atem ein hilfreicher Begleiter in schwierigen Momenten und Krisen sein.

 

So kann die Körperpsychotherapie helfen:

  • (Wieder-)erlernen eines wertschätzenden Umgangs mit sich und dem eigenen Körper
  • Förderung eines stabilen Selbstwerts
  • Förderung der Körperwahrnehmung als Basis für Emotionsregulation
  • Innere Klarheit durch Fokussierung auf den Atem und auf das "Hier-und-Jetzt"
  • Aufspüren unbewusster Lebensthemen
  • Förderung der Entspannungsfähigkeit durch entschleunigtes Atmen
  • Linderung bei chronischen Schmerzen
  • Aktivieren von Ressourcen und Selbstheilungskräften

 

Als Ergänzung zu einer "verbalen" Psychotherapie (Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Psychoanalyse) kann die Körperpsychotherapie dazu beitragen, andere Ebenen des Erlebens in den Genesungsprozess zu integrieren. Aufgrund des ressourcenorientierten Charakters kann die Körperpsychotherapie auch zur Selbsterfahrung genutzt werden.

 

Bitte beachten Sie, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Körperpsychotherapie in der Regel nicht übernimmt.

 

Die Stimme in der Körperpsychotherapie


Mit unserer Stimme - die hörbare Essenz unserer Persönlichkeit - drücken wir unser Innerstes aus, gestalten Beziehungen, grenzen uns ab, teilen unsere Bedürfnisse mit etc.. Aufgrund von biografischen und kulturellen Einflüssen kann die Stimme im Laufe der Zeit in ihrer Spontanität und Vitalität verflachen, während gleichzeitg auch vitale und spontane Aspekte unserer Persönlichkeit, über den stimmlichen Ausdruck blockiert sein können. Über das sensible Arbeiten mit der Stimme können verschüttete vitale Anteile "wiederbelebt" werden und einen Platz in ihrem Leben bekommen.

 

Der Einsatz der Stimme (z. B. durch Seufzen, Gähnen, Brummen, Tönen, Singen) ist bereits wohltuend und gesundheitsfördernd.  Anders als in der Stimmtherapie, in der am Stimmklang gearbeitet wird, wird in der "vokalen" Körperpsychotherapie mit der Stimme eine persönliche Reifung angestrebt - positive Veränderungen im Stimmklang sind jedoch ein angenehmer Nebeneffekt!

 

Sie entscheiden im Rahmen der Körperpsychotherapie ob, wie  und wann Sie Ihre Stimme einsetzen möchten. Ich begleite Sie feinfühlig auf Ihrem individuellen Weg.

 

Bei Fragen zur Körperpsychotherapie und zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie mich gerne.